Wie kam es dazu, dass der beabsichtigte Warnhinweis zum Gütesiegel wurde?
Das Label „Made in Germany“ wurde 1887 vom britischen Parlament eingeführt, und zwar ausdrücklich als Warnhinweis, um britische Verbraucher vor vermeintlich minderwertigen deutschen Produkten zu schützen. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte wandelte sich dieser Warnhinweis jedoch zum weltweit anerkannten Qualitätssiegel.
Ursprung: Ein britisches Gesetz gegen „billige deutsche Waren“
Die Einführung des Labels geht auf Großbritannien zurück. Die wichtigsten Punkte:
- 23. August 1887: Das britische Parlament verabschiedet den Merchandise Marks Act. → Dieser verpflichtete ausländische Hersteller, ihre Waren mit einer Herkunftsbezeichnung zu versehen. → Ziel: Schutz britischer Verbraucher vor billigen Imitaten, insbesondere aus Deutschland.[i]
Das Label „Made in Germany“ wurde 1887 vom britischen Parlament eingeführt, und zwar ausdrücklich als Warnhinweis, um britische Verbraucher vor vermeintlich minderwertigen deutschen Produkten zu schützen. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte wandelte sich dieser Warnhinweis jedoch zum weltweit anerkannten Qualitätssiegel.
Hintergrund:
- Britische Industrien – besonders Sheffield (Messer, Stahlwaren) – fühlten sich durch günstige deutsche Nachahmungen bedroht.
- Die Kennzeichnung „Made in Germany“ sollte Käufer abschrecken und nicht anziehen. [1]
Wie der Warnhinweis zum Qualitätssiegel wurde.
Der Versuch, deutsche Produkte zu stigmatisieren, ging ironischerweise nach hinten los:
Ende des 19. Jahrhunderts stieg die Qualität deutscher Industriewaren rapide. → Maschinenbau, Stahlwaren, Chemie – Deutschland wurde technologisch führend.[2]
Verbraucher in Großbritannien und anderen Ländern stellten fest, dass „Made in Germany“ oft bessere Qualität bedeutete als heimische Produkte. - Bereits um 1900 begann sich das Image zu drehen – aus dem Warnhinweis wurde ein Vertrauenssignal.
- Heute gilt „Made in Germany“ international als Top-Qualitätslabel. → In Studien liegt es regelmäßig auf Platz 1 der weltweit angesehensten Herkunftsbezeichnungen.[3]
FAZIT:
Die Initiative kam aus England und sie war negativ gemeint – als Abschreckung.
Die Wirkung kehrte sich um: Deutsche Industriequalität machte das Label zu einem globalen Gütesiegel.
Heutzutage kommen subtilere Methoden zur Anwendung. Es werden nicht mehr Länder bzw. ihre Produkte als minderwertig abqualifiziert. Es werden Einfuhrzölle erhoben, die den Staatssäckel des Einfuhrlandes füllen. Somit soll als nette Begleiterscheinung die heimische Wirtschaft geschützt werden.
Was einst Ingenieurwissen und Innovation zustande brachten und unser prosperierendes Land in aller Welt anerkannt war, wird auf fatale Weise einer Ideologie geopfert und durch falsche Politik in‘s Gegenteil verkehrt.
Unserer Wirtschaft geht im wahrsten Sinne des Wortes die Luft aus. Made in Germany wird sinnbildlich zur „Made“ in Germany und sie verrichtet ihr zerstörerisches Werk. Das einst wohlhabende Land wird durch Ignoranz und Unfähigkeit, die dringend erforderliche Kurskorrektur vorzunehmen, von innen zerfressen, wie von einer Made. Ein Symbol der Zerrissenheit und des selbstverschuldeten Niedergangs?
Heißt die Devise „Machterhalt“ um jeden Preis, koste es was es wolle?
Wer gibt Order, gegen die Interessen Deutschlands und seiner Bürger zu agieren? Wer stellt sich nicht die Frage „Wen vertreten unsere derzeit amtierenden Politiker?“
Durch Abwanderung unserer seit Jahrzehnten erfolgreichen Firmen, die nicht mehr konkurrenzfähig sind, ist ein herber Verlust entstanden, der uns nicht nur Arbeitslose en Masse beschert. Durch die millionenfache und meist unkontrollierte Zuwanderung kulturfremder Menschen ist unser Sozialstaat längst überfordert. Was nützt es, wenn unsere einstigen Vorzeigefirmen aufgrund besserer Konditionen im Ausland produzieren, dort Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen? Wie muss es beim hiesigen Verbraucher ankommen, wenn er die ehemals hier produzierten Waren nun aus Fernost bekommt? Die „Geiz ist geil“ Mentalität hat bereits zu tiefgreifenden Veränderungen geführt. Der hier arbeitende Bevölkerungsanteil, der immer mehr zur Kasse gebeten wird, bei sprunghaft anwachsendem Schuldenberg, schrumpft in erschreckender Weise. Wie lange mag es noch so weitergehen, bis zum Totalkollaps? Wie übel wird dem Bürger mitgespielt, zuerst die Taschenspielertricks, indem der aufgelaufene Schuldenberg zum Sondervermögen erklärt wird. Nun kommt das böse Erwachen, das Geld wurde größtenteils nicht etwa für nötige Investitionen verwendet, um der kränkelnden Wirtschaft auf die Beine zu helfen. Wie wir erfahren, wurden die Finanzmittel größtenteils dazu verwendet, um Haushaltslöcher zu stopfen? Wo sind unsere Gesetzeshüter, die trotz überbordender Bürokratie, nicht wenigstens solche Zweckentfremdungen eingrenzen bzw. verhindern?
[1] https://www.deutschland.de/de/topic/wirtschaft/made-in-germany-woher-es-kommt-und-was-es-bedeutet?utm_source=copilot.com
[2] https://www.bundesverband-patentanwaelte.de/patente/130-jahre-made-germany-vom-makel-zum-must/?utm_source=copilot.com
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Made_in_Germany?utm_source=copilot.com
[i] https://www.ardalpha.de/wissen/geschichte/kulturgeschichte/made-in-germany-wie-aus-einem-warnzeichen-ein-qualitaetssiegel-wurde-100.html?utm_source=copilot.com
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