Wo bleibt die vielgepriesene Diplomatie, versagt sie jämmerlich? Werden wir Teil des drohenden Flächenbrandes?
Wie ernst ist der Eintritt Chinas in’s Kriegsgetümmel zu sehen?

Bekommt in diesem Zusammenhang die Selbständigkeit Taiwans eine neue Bedeutung?
Wie groß ist die Gefahr, dass China die Gelegenheit nutzt- die USA, u.a. getrieben durch Israel, haben sich beim Konflikt mit dem Iran auf eine längere Auseinandersetzung eingelassen, nun die Initiative zu ergreifen?
Verzwickter könnte die Situation kaum sein, wer mit wem gegen wen letztendlich antritt.
Wer behält da noch den Überblick? Schaut man auf die Zustände im eigenen Land wird uns schnell klar, wie es im Volksmund heißt: „das Hemd sitzt näher als die Hose“ und wir haben wahlich genug eigene Probleme. Die übrige Welt retten wir anschließend! Umso mehr fragt man sich, wie weit sollen wir noch in die Konfrontation Ukraine-Russland verwickelt werden? Ursprünglich ging es um einen Stellvertreterkrieg, aus dem sich die USA unter Trump quasi heraus laviert haben. Wieso muss Europa und vorneweg das gebeutelte Deutschland die Rolle übernehhmen? Unsere Politiker sind teilweise völlig realitätsfern und stimmen das Lied der unerschütterlichen Solidarität mit der Ukraine an. Wieviele Milliarden wurden da bereits verbrannt, Not und Elend als Ergebnis? In unserem Land bleibt kein Auge trocken und wir strangulieren uns selber!
Der WELT Artikel bringt es auf den Punkt

“ Bundeskanzler Friedrich Merz im April in Berlin mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj
Quelle: Michael Kappeler/dpa
Der Kanzler begründet Einsparungen in der Kranken- und Pflegeversicherung mit den künftigen Finanzierungslücken. Bei den Ukraine-Hilfen werden die langfristig eingegangenen Verpflichtungen dagegen geschickt verschleiert.
Deutschland muss sparen. Dieser Satz gehört inzwischen zum festen Repertoire der Bundesregierung. Friedrich Merz fordert deshalb Reformen und spricht darüber, was sich Deutschland auf Dauer noch leisten kann…“. Mit Verlaub, wer verspricht was? Ist das als Freibrief zu betrachten, dass fotwährend beim Bürger eingespart wird, zu Gunsten anderer Länder?
Fazit: Man kann es drehen und wenden- Profiteure sind stets die Waffenproduzenten, deren Aktionäre und das Großkapital als Geldgeber während die Hochverschuldeten Staaten die Billionen kaum noch zählen können. Im Volksmund sagt man: „Ein Gewitter reinigt die Luft“. Ist alles Kalkül und man setzt auf Zerstörung und einen Neuanfang? Solange heutige Kriege konventionell geführt werden, mag die Rechnung aufgehen. Wären da nicht die vielen Toten und verstümmelten Kriegsinvaliden, wird all das in Kauf genommen?
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