Attentat von Halle, Reaktionen darauf und “Deutschlandtag” der Jungen Union

Die hektischen Reaktionen nach dem Attentat in Halle zeigen, wie hilflos die zuständigen Stellen waren. Dass es keinen Polizeischutz gab, verschwindet fast aus dem Fokus.
Unmittelbar nach der Tat stand für Medien und Politiker in Amt und Würden die Tat durch einen Rechtradikalen bzw. Neonazi fest. Dass zwei Menschen ermordet wurden, die nicht zur jüdischen Glaubensgemeinschaft gehören, machte offenbar keinen Unterschied, passte es doch fast optimal zur Strategie, der Opposition eine Mitschuld an’s Bein zu hängen. So echauffierten sich einige Politiker geradezu, und versetzen der AfD. einen Seitenhieb. Der folgende offene Brief von Herbert Jacobi an H. Laschet und Fr. Kramp-Karrenbauer erscheint in diesem Zusammenhang mehr als angemessen.

Herr Laschet, Frau Kramp-Karrenbauer,

von Zeit zu Zeit bekomme ich von Herrn Hildebrandt immer mal wieder kritische eMails zum Mitlesen (s.u.), worüber ich sehr dankbar bin. Als ehemaliger CDU-Wähler muss ich mit Erschrecken feststellen, wie sich Ihre CDU von Frau Merkel in eine Sackgasse hat führen lassen und mit welch einer Arroganz  und Uneinsichtigkeit dieser Richtungswechsel von Ihnen  unterstützt wird.

Sie wären gut beraten, wenn Sie endlich diese Fehlentwicklung beenden und einsehen würden, dass Sie und Ihre Kanzlerin in der “Flüchtlings”-Politik – und nicht nur dort – gravierende Fehler gemacht haben und sich v. a. dafür beim Wählervolk entschuldigen würden. Leider habe ich noch nie von einem Politiker oder einer Politikerin eine Entschuldigung gehört, wie auch, wenn sie  gleich der Unfehlbarkeit eines Papstes “von Natur aus alles richtig machen”. Aber gerade das würde Sie adeln und ehren. So wird Frau Merkel wohl eher als “Katastrophen-Kanzlerin” in die Geschichte eingehen, die das Deutsche Volk verraten und Deutschland und Europa wie noch nie zuvor in der Geschichte gespalten hat.

Unser allseits geschätzter erster Bundeskanzler Konrad Adenauer hat einmal gesagt: “Niemand kann verhindern, dass ich von Tag zu Tag klüger werde.” Was würde er wohl heute zu der stark erodierenden CDU zu sagen haben?  Statt ein Einsehen zu haben, suchen Sie zusammen mit Ihrer Kanzlerin einen “Sündenbock” für Ihr eigenes Fehlverhalten und das ist die AfD. Ich gehöre zwar keiner Partei an und werde es auch nicht, aber vor den AfD-Parlamentariern habe ich allergrößten Respekt. Was müssen die sich alles an Diffamierungen und Lügen von Ihnen gefallen lassen, sei es durch Verweigerung des Postens als Bundestags-Vizepräsident oder gar durch Brandanschläge auf deren Häuser und Autos, ausgeführt durch die von Ihnen staatlich unterstützten und subventionierten Antifa-Schlägertrupps, die für Sie die “Drecksarbeit” machen.

Als Krönung behaupten Sie gar, der AfD eine Mitschuld am Massaker in Halle in die Schuhe schieben zu können. Das hat für mich unheimliche Parallelen zu den Geschehnissen um den Reichstagsbrand 1933. Nehmen Sie doch bitte die Verlautbarungen von Herrn Meuthen zur Kenntnis (hier klicken), soweit Sie dazu überhaupt willens und (noch) in der Lage sind. Oder wie tief sitzt Ihr Hass auf die AfD, dass Sie über dieses Thema überhaupt noch sachlich diskutieren können, wollen oder dürfen? Hier findet die “geistige Brandstiftung” statt und nicht – wie Sie wähnen – bei der AfD.

Das Volk – von unserer verehrten Kanzlerin als “die schon länger hier Lebenden” etikettiert – hat das böse Spiel doch schon längst durchschaut und wird es in knapp 2 Wochen wieder in Thüringen zum Ausdruck bringen, auch wenn es Ihnen nicht passt. Ich höre aber jetzt schon die verzweifelten Argumente der “etablierten Wahlgewinner”, dass 75 % der Wähler die AfD nicht gewählt haben und dass das gut sei. Na ja, warten wir’s ab. Die SPD als Teil der “Gro-K.O.” hat schon fertig und die CDU wird ihr wohl bald folgen, es sei denn Sie würden vernünftig und bekämen noch rechtzeitig ein Einsehen, was zum Umdenken führt. Leider sind meine Hoffnungen da nicht allzu groß.

Wünsche noch einen spannenden Wahlabend am 27. Oktober!
Herbert Jacobi

1 Kommentar

  1. Düsseldorf. Nach dem Neonazi-Anschlag in Halle an der Saale am Mittwoch, bei dem der rechtsradikale Stephan Balliet zwei Menschen getötet haben soll, hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstagmorgen zu einer Gedenkaktion vor der Neuen Synagoge in Düsseldorf geladen.

    In den Medien wurde verbreitet, dass die AfD natürlich nicht anwesend war. Man versucht den Eindruck zu erwecken, dass die AfD antisemitisch sei. Dabei gibt es viele jüdische Mitglieder in der AfD. Außerdem wurde die AfD absichtlich nicht eingeladen zu diesem Besuch in der Synagoge. Ganz gewiss wären alle Mitglieder der AfD in Düsseldorf zu dieser Synagoge gegangen und hätten hier teilgenommen. Aber wenn keiner weiß, dass da etwas stattfindet, wer kann dann dort erscheinen?

    https://www.derwesten.de/region/duesseldorf-afd-kundgebung-an-synagoge-doch-eine-partei-fehlt-ministerpraesident-laschet-wird-deutlich-id227325597.html

    Es fallen etliche Ungereimtheiten auf: Warum zum Beispiel hat der Rechtsradikale dann Deutsche erschossen? Da stimmt doch was nicht!

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