Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Die Renten sind nicht sicher.

Immer deutlicher warnen die sog. Experten vor klaffenden Löchern in der Rentenkasse in nur wenigen Jahren. Die ehemals üppigen Reserven schmilzen dahin, wie der Schnee in der Frühlingssonne. Der mittlerweile kummer- und schreckengebeutelte Bürger dürfte sich die Augen reiben, wie konnte es nur so weit kommen? Dass unsere Gesellschaft altert, ist kein Phänomen, welches urplötzlich über uns kommt. Wie die lapidare Antwort so mancher Politiker darauf lautet: Es müssen mehr Menschen in Arbeit kommen und damit Steuern und Sozialbeiträge entrichten. Leichter gesagt als getan und doch etwas naiv gedacht, dazu bedarf es einer brummenden Wirtschaft und ein ausreichendes Angebot an Arbeitsplätzen. Von beiden Faktoren sind wir weiter entfernt, denn je. Wie wir feststellen, wird alles daran gesetzt, unserer Wirtschaft den Garaus zu machen. Dabei spielen nicht nur der inszenierte und viel kritisierte Lockdown die entscheidende Rolle.

Betrachten wir das Schicksal der Rentenkasse und man fragt sich, für was alles muss und musste sie herhalten?. Eine Rente ist kein Almosen und die Rentenkasse darf auch nicht beliebig geplündert werden.

  • Wiedervereinigung: Selbstverständlich mussten und müssen unsere Brüder und Schwestern aus der ehem. DDR eine Rente erhalten, auch wenn sie nicht in die westdeutsche Rentenkasse eingezahlt haben. Statt die erforderlichen Mittel z.B. aus Steuerrnitteln zu finanzieren- es war schließlich ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, wurde die Rentenkasse für diesen Personenkreis zugänglich gemacht.
  • Sonstige, aus der Rentekasse gezahlten rentenfernen Leistungen in nicht unerheblicher Höhe.
    U.a. auf dvg-ev.org heßt es: Der Staat und seine Beamten haben die Rentenkasse um Hunderte von Milliarden geplündert. Die versicherungsfremden Leistungen sind seit Jahrzehnten höher als der Bundeszuschuss – und die Situation verschlechtert sich weiter.
    Beamtete Wissenschaftlern wie Axel Börsch-Supan warnen vor einem „Finanzloch“ in der Rentenkasse. Aber es waren genau Beamte wie er, die in der Rentenkommission sitzen, und seit 2018 über eine Reform nachdenken hätten sollen. Herausgekommen ist dabei nur heiße Luft statt einer grundlegenden Reform der Altersvorsorge hierzulande. Es kann nicht sein, dass nur die Rentenkasse allein die Last gesellschaftlicher Aufgaben tragen soll. Seit 1957 hat der Staat und seine Beamten der Rentenkasse immer mehr versicherungsfremde Leistungen abverlangt, ohne sich um einen entsprechenden Ausgleich zu kümmern. Die Bundeszuschüsse an die Rentenkasse reichten und reichen bei weitem nicht aus, um diese versicherungsfremden Leistungen zu finanzieren. Der Fehlbetrag in der Rentenkasse ist der Aktion Demokratische Gemeinschaft (ADG) zufolge auf mittlerweile sage-und-schreibe 811,9 Milliarden Euro gewachsen, wie Otto W. Teufel penibel errechnet hat, weswegen die Tabelle auch nach ihm Teufel-Tabelle heißt. Ohne diese Plünderung stünde die Rentenkasse heute besser da und es würde nicht über ein Rentenalter von 68 Jahren diskutiert.

Angesichts dieser Tatsachen muss es zwangsläufig über kurz oder lang zu einem erheblichen Manko in der Rentenkasse kommen. Blauäugige Politiker reden nun von 3 möglichen Stellschrauben. Die spannene Frage, wen trifft es am härtesten? Natürlich die Rentner.

  1. Erhöhung des Rentenreintrittsalters auf 67 bzw. 68 Jahre
  2. Reduzierung der Rentenhöhe
  3. Weitere Verschuldung zur Stützung der Rentenkasse

Zu 1. Nicht jeder Arbeitnehmer ist physisch in der Lage, länger zu arbeiten, ganz abgesehen davon, dass der Arbeitgeber ihn lässt!
Zu 2. Bedenkt man, dass in Deutschland die Renten bei 48% liegen, ist diese Forderung einfach unverschämt. Rentner in anderen EU Ländern wie Frankreich oder Italien gehen früher in Rente und erhalten eine weit höhere Rente. Der Gipfel der Ungeheuerlichkeit ist der Corona Aufbau Fonds. Deutschland zahlt Milliarden an diese Länder, die dann problemlos den Rentnern das Vorgenannte zukommen lassen können. Unsere Politiker haben nach wenigen Jahren ihre Altersbezüge gesichert, da kann man gut über den depperten Rentner entscheiden, dem kaum noch etwas bleiben soll?
Zu 3. Im Verschulden sind unsere sog. Volksvertreter wahre Meister, wann platzt die Blase?

Es ist ganz offensichtlich, wir drehen uns im Kreis!

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