Kann Humanität grenzenlos- bzw. darf sie einseitig sein?

Old empty wallet in the hands .Vintage empty purse in hands of women . Poverty concept, Retirement. Special toning

In diesen Tagen ist so oft die Rede von Humanität. Man müsse doch dieses und jenes aus humanitären Gründen veranlassen. Wenn dabei eigene Belange außer acht gelassen- und sträflich vernachlässigt werden, muss solch einem Treiben selbstverständlich Einhalt geboten werden.
Es ist zu beobachten, dass die Leute, die am Lautesten nach Empathie schreien, sich selber aber nicht mit auf Rechnung haben. Z.B. das Thema Bürgen, bei dem letztendlich alle bezahlen müssen. Wenn unsere Kassen leer sind, hilft das schlussendlich niemandem und unser Land ist nun mal recht klein und die Mittel sind begrenzt.

Der bemerkenswerte Beitrag von Imad Karim beleuchtet die Situation.

Humanität, ethische, moralische und menschliche Grundsätze bilden das Fundament, auf dem eine Zivilgesellschaft steht. Diese Grundsätze verleihen ihr die ebenfalls moralische Kraft, mutige Entscheidungen zu treffen und auch diese umzusetzen. Dennoch darf sich die Humanität nicht zu einer neuen „Religion“ entwickeln und sie muss immer wieder kritisch hinterfragt werden. Humanität darf auch nicht erpressbar sein, denn im Moment wo Humanität von inhumanen Kräften genötigt wird, wird sie zu einem toten Vehikel von Appeacement und gibt sich auf.
Human handeln bedeutet, sich dem Anderen gegenüber human zu zeigen und nicht das eigene Ego zu befriedigen.
Wer solche Fragen, wie die folgenden nicht stellt, will keine Lösung, sondern sich selbst „etwas gutes“ tun:

<> Warum gibt es unbegleitete Kinder an der türkisch-griechischen Grenze oder in den camps auf den griechischen Inseln und wer hat sie dorthin gebracht?

<> warum gehen diese Syrer nicht nach Syrien zurück und leben mit ihren Landsleuten in ihrer angestammten zu 95% befreiten Heimat? Glaubt jemand, dass das Assad-Regime diese über eine Million auswanderungswilligen Bewohner Idlibs verhaften will?

<> warum spricht man das Problem nicht mit dem richtigen Namen an? Die Menschen kommen, weil sie für sich und ihre Kinder eine bessere Zukunft erhoffen. Das ist legitim, aber ist das legal und ist das vor allem mittel-und langfristig legal und hilfreich? Wie lange kann der mit dem Schweiß der hartarbeitenden Menschen in Deutschland aufgebaute Sozialstaat Zuwendungen in Milliardenhöhe ausgeben und wird nicht so sein, was bereits der Fall ist, dass jeder nach Deutschland umgesiedelte Migrant mindesten 10.000 Nachahmer animiert, denselben Weg zu gehen?

<> warum fliehen hauptsächlich Menschen aus islamischen Ländern und warum ist den Menschen dort trotz Reichtum und Ölreserven in den letzten 100 Jahren nicht gelungen, eine Zivilgesellschaft und funktionierende Verwaltung aufzubauen? Hat das vielleicht mit dem Islam zu tun und sind das vielleicht die selben Gründe, die diese Menschen daran hindern, sich mehrheitlich in den westlichen Gesellschaften zu integrieren?

<> warum sind dieselben plötzlich entschlossenen „Flüchtlinge“ ganz zahm und zurückhaltend, wenn sie in der Türkei leben? Warum versuchen sie nicht, die Grenzen der Golfstaaten zu durchbrechen?

<> warum und wie können diese Migranten, von den Medien „Flüchtlinge“ umgetauft, so aggressiv sein und mit Allah-Akbar-Gebrülle griechische Polizisten mit Steinen und Rauchbomben bewerfen?

Und hat sich jemand überlegt, was das bedeuten wird, wenn diese Menschen ihren Einreisewillen mit Gewalt durchsetzen, was sie später in ihrem Gehirn speichern werden? Sie werden sich merken, dass mit Einsatz von Gewalt alles möglich ist und so werden sie sich in den Aufnahmeländern verhalten und man stelle sich vor, irgendeine finanzielle Krise bricht, sei es durch einen Virus oder durch eines anderen Ereignis aus und die monatlichen Zuwendungen des sozialen Wohlfahrtsstaates bleiben aus, was glaubt man, wie sich diese „Grenzen-Widerstandskämpfer“ verhalten werden?
Erpressbare Humanität und Abhebung von Moral übers Recht führen zum Verlust der Humanität, der Moral und auch des Rechtes.

Ein ungewolltes Chaos bleibt ein Chaos, aber das wollen die friedensverwöhnten Menschen in Deutschland nicht begreifen. Vielleicht ist es eine Dialektik der Geschichte, dass Überhöhung und das exklusive verpachten von Moral stets die wesentlichen Gründe für den Untergang einer Hochkultur sind, wer weiß? Ich weiß!!!”

Hierzu die interessante Einschätzung des Gast-Autors Alexander Heumann zu diesem Themenkomplex

Mindestens 3 Millionen Flüchtlinge kamen seit 2015 nach Deutschland. Ohne Orban, Salvini & Co. wären es wesentlich mehr geworden. Das wäre nicht mehr zu “schaffen” gewesen.
Die Sogwirkung des gelobten Landes, in dem angeblich Milch und Honig fließt, wurde mit Angela-Selfies und Bildern von Teddybären-Geschmeiße, die um die (dritte) Welt gingen, auf die Spitze getrieben. Dazu das Treiben der internationalen Soros-NGOs im Grenzbereich strafbarer Menschen-Schleuserei.
Folgen: “Integrations”-Budget von Dutzenden Milliarden Euro, explodierende Gewaltkriminalität, “Brennpunkt-Viertel”, Deutschen-Mobbing an Schulen, Wohnungsnot in urbanen Zentren, aggressive Stimmung bei öffentlichen Essens-“Tafeln”, ständig Islam-Zoff: Die Deutschen haben es satt. Selbst bei 3000 “Kindern” auf griechischen Inseln winken sie in Umfragen mehrheitlich ab. Am Ende kommen doch wieder vor allem “unrasierte Minderjährige”, die monatlich 5000 EUR pro Nase kosten, aber den Behörden auf der Nase herumtanzen.

Selbst der CDU-Fraktionsvorsitzende, der vor einiger Zeit noch am “Global Pact for Migration” nichts auszusetzen hatte, brüllt plötzlich Drehhofer an: “Die Menschen wollen keine Flüchtlinge mehr!” Und sie haben recht. Wir sind nicht das Schuldkult-Büro der Welt. Die “Holokaustleine” (Martin Lichtmesz) ist etwas zerschlissen. Zudem haben wir eigene Sorgen in Gestalt einer heimtückischen Corona-Pandemie: Die “Globalisierung” schlägt doppelt zurück. Und schon wieder droht “Kontrollverlust”.
Es gibt noch die Option der finanziellen und logistischen Hilfe vor Ort. Aber macht jetzt endlich die Grenzen dicht! Es reicht!!

PS: Wer jetzt immer noch für “weiter-so” plädiert, der springt auch aus dem 10. Stockwerk und ruft noch kurz vor´m Aufschlag: “Uns geht´s doch gut!”

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