Hungersnot in Europa?

Unvorstellbar? Vielleicht doch. Man stelle sich nur einmal vor, was noch alles passieren kann : Die Saatgut Firmen können nicht mehr liefern, die Bauern können nicht mehr aussäen, es gibt Hungersnot, die marodierenden Banden kommen. Man kann bereits die Reaktionen hören: “Fiktion, Verschwörungstheorie.” Wenn man alleine bedenkt, was alles aus fernen Ländern importiert wird. Die Globalisierung hat, wie wir sehen, selbstverständlich auch Schattenseiten. Just in Zeiten von Krisen oder wenn das, was uns als Pandemie verkauft wird, zuschlägt. Sehen wir uns das folgende Beispiel an:

Thema Saatgut: Wir wissen alle, dass zehn Konzerne den Weltmarkt beherrschen und keine Kartellbehörde schreitet ein.

Wie in einem Zombie Film

Quelle: Lebensart.at

Die Vielfalt der Pflanzen ist in Gefahr! In den Gärten gedeihen nur noch CMS-Hybride und andere Mutationen. Zwar ist das Wachstum intensiver und die Blüten sind schöner, aber hat hier schon jemand eine Biene entdeckt?

CMS-Hybride finden wir sogar im Bioladen, ohne dass sie speziell gekennzeichnet sind. Das CMS steht für „cytoplasmatische männliche Sterilität“, eine genetisch veränderte Eigenschaft, die verhindert, dass Pollen gebildet werden können. Die Nachkommen dieser Kreuzungen sind besonders ertragreich, aber nur in der ersten Generation und als Saatgut unbrauchbar. Das bedeutet: Saatgut muss jedes Jahr beim Züchter neu gekauft werden, ein Schelm, wer böses dahinter vermutet.  https://www.lebensart.at/gefahr-fuer-saatgut-zehn-konzerne-bestimmen-den-weltmarkt

Bauern, die sich dem Diktat dieser Konzerne widersetzt haben, wurden die Erntemaschinen beschädigt, das ist bekannt. Es ist ebenfalls bekannt, dass Bauern lange Zeit kein eigenes Saatgut mehr züchten durften, um empfindliche Strafen zu vermeiden. Sie waren praktisch dem Saatgutkartell auf Gedeih und Verderb ausgeliefert

Metallstücke in Maisfeldern versteckt

Gefährliche Ernte: Was machen Metallteile in Maisfeldern? https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Gefaehrliche-Ernte-Was-machen-Metallteile-in-Maisfeldern-id52128341.html

Es wurden sogar vielen Bauern die Erntemaschinen abgefackelt.

Erst seit 2012 dürfen Bauern wieder mit alten Saatgut-Sorten handeln. Laut Urteil des Europäischen Gerichtshofs dürfen seitdem Bauern alte Saatgutsorten züchten und verkaufen – auch ohne teueres Zulassungsverfahren und ohne Angst vor gerichtlichen Klagen von Konzernen.

Industrielle Saatgut-Monopolisten unterliegen vor EuGHBauern dürfen weiterhin mit alten Saatgut-Sorten handeln

https://www.focus.de/finanzen/news/industrielle-saatgut-monopolisten-unterliegen-vor-eugh-bauern-duerfen-weiterhin-mit-alten-saatgut-sorten-handeln_aid_780911.html

Dennoch sind heute viele Bauern in eine Abhängigkeit der Saatgut-Konzerne geraten. Hier nachzulesen. https://www.alnatura.de/de-de/ueber-uns/biolandbau/gentechnik/zuechtung/saatgutvermehrung

Wie bei allen Industriebetrieben kann es jetzt geschehen, dass durch die Corona Epidemie die Produktionsketten der Saatgut-Konzerne zusammenbrechen. Und infolge dessen möglicherweise auch die Produktion der Bauern.

Was uns dann blühen könnte, ist eine Hungerskatastrophe biblischen Ausmaßes.

Ein weiteres Szenario ist der Ausfall von Saat- und Erntehelfern,
Unsere Bauern in Deutschen Landen sind angewiesen auf Saat- und Erntehelfer. Gerade jetzt, im Frühjahr, werden sie benötigt und sie kommen als Saison Kräfte aus Polen und weiteren Ländern. Wegen der Virus Beschränkungen fallen sie nun aus und guter Rat ist teuer. Unsere Landwirtschafts-Ministerin Klckner hatte die glorreiche Idee, Schüler für diese Arbeiten einzusetzen. Ob wohl die vielen Bundestagsabgeordneten für solch eine sportliche Betätigung zu rekrutieren sind? Sicher eine Aufgabe, die für uns alle gut ist und zusätzlich wäre es der Figur so mancher Politiker sehr zuträglich. Desweiteren könnte man durchaus Flüchtilanten für solche Arbeiten einsetzen. Dann hätten wir alle etwas davon, dass diese Leute für die Rundum Glücklich Versorgung eine Leistung erbringen.

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